P R E S S E M I T T E I L U N G der Studierenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Brandenburg
Studiengebühren in Brandenburg – Nicht mit uns!
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GEW-Studis |
Die Studierenden in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft Brandenburg (GEW-Studis) sind verärgert über die erneute rückwärtsgewandte Diskussion über Studiengebühren.
„Genau eine solche überflüssige Diskussion über ein überholtes Modell der Hochschulfinanzierung haben wir befürchtet, als Frau Kunst Ministerin wurde.“ stellt Hannah Grün, Sprecherin der GEW-Studis, fest. „Bereits bei der Ernennung von Frau Kunst haben wir uns kritisch über die Personalie geäußert, da Frau Kunst als Ex-Hochschulmanagerin offensichtlich nicht in der Lage ist, ordentliche Hochschulpolitik zu betreiben. Ihr ist jedes Mittel recht, um Geld für Hochschulen bereit zu stellen, leider wählt sie immer den Weg des geringsten Widerstands. Und das sind hier die Studierenden, die offensichtlich landespolitisch keine Lobby haben.“ empört sich Grün.
Die GEW-Studis Brandenburg sprechen sich gegen jegliche Kürzungen im Hochschulbereich aus und verwehren sich gegen jegliche Art von Studiengebühren.
Die Studierenden machen seit Jahren Font gegen Studiengebühren und Kürzungen im Hochschulbereich. Es wird endlich Zeit, dass wir Ernst genommen werden! „Es kann nicht sein, dass die rot-rote Landesregierung gegen ihren im Wahlkampf erklärten Willen schon wieder versucht im Bildungssektor zu sparen. Das ist ein klarer Bruch des eigenen Koalitionsvertrags.“, gibt Daniel Sittler von den GEW-Studis zu bedenken.
„Wenn sich die Präsidenten der Potsdamer Hochschulen schon genötigt fühlen, die Angst vor Studiengebühren schüren zu müssen, weil sie keinen anderen Ausweg aus den Sparplänen der Landesregierung sehen, sollte sich Rot-Rot ernsthafte Gedanken über ihre Politik machen. Das, was gerade diskutiert wird, ist alles andere als eine sozialverträgliche und zukunftsfähige Politik für das Land Brandenburg.“ gibt Nantje Gloy, ebenfalls von den GEW-Studis, zu bedenken.
„Wer ernsthaft an der Zukunft dieses Landes interessiert ist, wird alles vermeiden, um den Standort vollkommen unattraktiv für junge Menschen zumachen. Dazu gehört auch eine ordentliche Finanzierungsgrundlage des Hochschul- und Bildungssektor, genauso wie keinerlei Studiengebühren.“ schließt Sittler.
Für Rückfragen steht ihnen Daniel Sittler unter 0151/50486226 oder daniel [at] studiberatung-potsdam.de zur Verfügung.














