Kulturminister/-innen-Konferenz (KMK) beschließt Korrektur der Bachelor-Master-Studienstruktur
Am 10. Dezember tagte die KMK und beschloss in Angesicht des Bildungsstreikes eine Korrektur der Bachelor-Master-Studienstruktur
(DGB-Jugend) Auf ihrer Homepage informiert die KMK über die "Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Master-Studiengängen" sowie die "Rahmenvorgaben für die Einführung von Leistungspunktsystemen und die Modularisierung".
Der Übergang vom Bachelor zum Master ist darin weiterhin kein großes Thema. Dafür sollen die Struktur- und Rahmenvorgaben flexibler gestalten werden, so dass an etlichen Stellen Ausnahmen von der Regel zugelassen werden. Kürzere und längere Regelstudienzeiten als die vorgegebenen sechs bis acht Semester (Bachelor), zwei bis vier Semester (Master) bzw. zehn Semester insgesamt (konsekutive Studiengänge), weniger als 300 ECTS-Punkte für den Masterabschluss, Zugang zum Master ohne ersten Hochschulabschluss usw. sind künftig möglich. Neu ist, dass Module einen Mindestumfang von sechs ECTS-Punkten haben sollen und mit nur einer Prüfung abgeschlossen werden sollen. Gewerkschaften und studentischer Dachverband fzs bezweifeln weiterhin, ob die Studienreform dadurch transparenter und berechenbarer wird.
Die Gestaltung der einzelnen Studiengänge liegt im Verantwortungsbereich der Hochschulen. Nun liegt es an ihnen, die Studiengänge zusammen mit den Studierenden entsprechend umzugestalten und die Studierbarkeit zu gewährleisten.














