Die Positionen der GEW
Studierende in der Bildungsgewerkschaft!
Die GEWerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
260.000 Frauen und Männer aus allen Bildungsbereichen sind Mitglied bei der GEW: Studierende, ErzieherInnen, LehrerInnen, WissenschaftlerInnen...
Im Hochschulbereich setzt sich die GEW für die Verbesserung der Studien-, Forschungs- und Lehrbedingungen ein.
In Studierenden - und Hochschulgruppen können Studierende der GEW die Probleme des Studienalltags miteinander besprechen.
Förderung statt Auslese
Die GEW tritt für gleiche Bildungschancen für alle ein. Benachteiligungen müssen abgebaut werden. Allen Menschen muss die faire und gerechte Teilhabe an Bildung ermöglicht werden.
Ohne Schulden studieren
Jeder sollte entsprechend seiner Neigung und seiner Möglichkeiten studieren können. Um dies zu ermöglichen, fordert die GEW eine kostendeckende Ausbildungsförderung und intensivere Orientierungs- und Beratungsangebote an den Hochschulen. Studiengebühren und Studienkonten schrecken vom Studium ab. Mehr als 70 Prozent der Studierenden, die neben dem Studium jobben oder nur noch neben dem Job studieren können, sind zuviel! Studierende müssen sich auf ihr Studium konzentrieren können.
Ein Dach über dem Kopf
Die Wohnungsnot trifft Studierende in besonderer Weise. Deshalb müssen sich Bund und Länder wieder stärker um den Wohnraum für Studierende bemühen.
Mit Spaß und Perspektive studieren
Schülerinnen und Schüler müssen umfangreich über Studiengänge und Studienbedingungen informiert werden. Wenn die Hochschulen unter dem Druck von Sparzwängen und Zielvereinbarungen mehr erfolgreiche Studienabschlüsse nachweisen sollen, dann müssen sie gute Beratungs- und Orientierungsangebote anbieten. Der Ausbau der Kleingruppenarbeit ermöglicht forschendes Lernen und fördert die Selbstständigkeit der Studierenden. Wir benötigen Studiengänge, Curricula und Abschlüsse, die sich mit dem Verhältnis von Studium und Beruf auseinandersetzen. Die GEW unterstützt die Einführung der neuen Bachelor- und Master-Abschlüsse, wenn damit nicht neue Abstufungen zementiert werden. Durchlässigkeit ist die Bedingung für Differenzierung.
Ein Studium in gesellschaftlicher Verantwortung
Wir brauchen keine Fachidioten, sondern Menschen, die die sozialen und kulturellen, ökonomischen und ökologischen Folgen der Wissenschaft reflektieren und sich damit auseinandersetzen.
Die eigene Zukunft mitbestimmen
GEW-Mitglieder engagieren sich in der studentischen Interessenvertretung auf Fachbereichs- und Hochschulebene. Nur so können Ziele, Inhalte und Formen des Studiums mitbestimmt werden. Die Verfasste Studierendenschaft muss es deshalb in allen 16 Bundesländern geben. Der Bologna-Prozess verlangt studentisches Engagement auch auf internationaler Ebene.
Traumjob "HiWi"
Ohne die studentischen Hilfskräfte läuft an den Hochschulen nichts. Und doch verdienen sie weniger als die Haushaltshilfen ihrer ProfessorInnen. Die GEW unterstützt mit ver.di die bundesweite Tarif-Initiative zur Durchsetzung tarifvertraglicher Regelungen für die studentischen Beschäftigten. Hierbei geht es nicht um ihre Entlohnung, sondern um verlässliche und planbare Verträge über Umfang und Dauer ihrer Arbeitsverhältnisse an den Hochschulen.
Wissenschaft als Beruf
Die Hochschulen müssen den DoktorandInnen attraktivere Angebote machen, wenn sie nicht auswandern sollen. Die GEW setzt sich dafür ein, dass die Promotion als erste Phase der wissenschaftlichen Arbeit anerkannt wird. Es sollen verbindliche Promotionsvereinbarungen zwischen den DoktorandInnen und den wissenschaftlichen BetreuerInnen getroffen werden.
Grenzen überwinden
Studierende sollen über den eigenen Tellerrand hinaus schauen. Deswegen benötigen wir eine gute Fremdsprachenausbildung an den Hochschulen sowie Erweiterungen der Austauschprogramme. Die Studienprogramme sollen internationalisiert werden.














