Bund zahlt zu wenig für Jobber/innen
Von nahezu 8.000 Studierenden, die an wissenschaftlichen Einrichtungen des Bundes neben dem Studium jobben, wird nur ein Bruchteil nach Tarif bezahlt.
Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Nele Hirsch (Linksfraktion). Wichtigster Grund dafür ist, dass beim Abschluss des neuen Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst (TVöD) 2005 Studierende explizit aus dem Geltungsbereich herausgenommen wurden. Zwar zahlen trotzdem einige Forschungseinrichtungen nach Tarif - aber jede nach einem anderen.
Auch ist der Bund offenbar nicht in der Lage, die Beschäftigung von Studierenden einheitlich zu regeln. So gibt es in Sachen Personalvertretung oder Lohnhöhe lange nicht in allen Instituten eine vergleichbare Praxis.
Die Kleine Anfrage (mit Zahlen zu Potsdam) kann hier heruntergeladen werden:














