DIHK macht Politik gegen faire Praktika
Der Präsident der deutsche Industrie- und Handelskammer Braun hat mit dem Wegfall von jährlich 100.000 Praktikantenstellen gedroht, wenn das Bundesarbeitsministerium seine Pläne zur rechtlichen Absicherung von Praktikantinnen und Praktikanten umsetzt
Dabei plant das BMAS im Prinzip "Selbstverständlichkeiten": eine gesetzliche Definition als Lernverhältnis, ein schriftlicher Vertrag, eine Beweislastverteilung im Konfliktfall und eine Ausweitung der Ausschlussfristen für Klagen. Die DIHK behauptet: 81,4 Prozent der Unternehmen sehen in Praktika von Hochschulabsolventen eine Chance für einen Berufseinstieg. Fakt ist: Nur 19 Prozent der Absolventenpraktikanten werden nach dem Studium angestellt (repräsentative BMAS-Studie). Die DIHK behauptet: Den Studierenden fehlt die Praxiserfahrung. Fakt ist: 87 Prozent von ihnen machen während ihres Studiums Praktika (DGB-Studie "Generation Praktikum").














